Vorwort
Freude an Gott haben? – Welch komische Idee!
Die meisten von uns denken, dass es ein ganz ernstes oder gar langweiliges Thema sei, sich mit Gott zu beschäftigen; mit Frohsinn oder Freude habe es nichts zu tun. Aber nichts ist weiter weg von der Wahrheit, als der Gedanke, dass es bei Gott nichts zu lachen gibt.

Ganz im Gegenteil, der Allmächtige hat dich mit einem niemals vergehenden Verlangen geschaffen, glücklich zu sein. Alles, was du tust, alles, wonach du strebst, alles in deinem Leben hat ein Ziel: glücklich zu sein. Unsere Seele hungert nach Freude – rund um die Uhr. Essen kann man satt haben, Glücklichsein nicht. Es gibt niemanden, der jemals gesagt hätte: »Jetzt habe ich aber zu viel Freude. Ich muss mal etwas weniger froh sein.« Wir wollen nicht nur immer mehr Freude erleben, sondern auch für alle Ewigkeit. Der Gedanke, dass es eine Zukunft ohne Freude gibt, ist grausam. Damit wollen wir uns lieber nicht beschäftigen.

Streben nach Freude ist das universelle Verlangen der menschlichen Natur, in Jung und Alt, Mann und Frau, bösen und guten Menschen. Unser allererstes und alles überragendes Verlangen als intelligente Wesen ist, Freude zu erleben. Dafür musst du dich nicht schämen; es ist Teil deiner selbst, so normal wie Durst. Es ist normal, weil Gott selbst dich mit Absicht so geschaffen hat.

Ein Anzeichen dafür, dass Gott ein guter Gott ist, der selbst unwahrscheinlich glücklich ist, ist, dass er Menschen in seinem Ebenbild (wie die Bibel es nennt) geschaffen hat, mit der Kapazität, das Leben zu genießen: deine Augen, deine Ohren, deine Geschmacks-, Geruchts-, und Tastorgane, dein Herz und deine Seele sind so gemacht, dass du genießen kannst.

Ein griesgrämiger Gott kann eine Welt mit so viel Potential für Freude nicht erschaffen. Genau so ist es auch. Die Bibel beschreibt den Schöpfer als jemanden, der aus dem Überschwang seines eigenen Jubelns die Welt erschaffen hat, eine Welt, in der der Himmel herrlich blau ist, die Bäume wohltuend grün, die Äpfel saftig und alles (bis auf was Teufel und Mensch kaputt gemacht haben) zum Genießen. Also ein für alle mal Schluss mit der falschen Vorstellung, dass Gott langweilig oder depressiv sei. Niemand ist so aufregend und faszinierend wie er!

Wenn Gott uns mit einem solchen unbändigen Verlangen nach Freude gemacht hat, wo hat er vorgehabt, dass wir dieses Verlangen befriedigen? Wenn mein Hunger nach Glücklichsein so unendlich groß ist, warum hört dann jeder schöne Urlaub nach wenigen Tagen oder Wochen auf, warum verliere ich nach einer Weile die Lust an den Sachen, die ich mir kaufe, an der Musik, die ich höre, an dem Essen, das ich esse? Warum will ich immer mehr, als ich im Moment habe?

Weil deinem unendlich großen Verlangen nach Freude nur ein unendlich großer Freudenspender genügen kann. Unendlich groß ist nur Gott. Unendlich viel Freude gibt es nur bei ihm selbst. Hmm, also vielleicht doch Freude an Gott? Genau. Auch hier hat der allmächtige Herr dich wieder mal einmalig gut gemacht. Weil er wollte, dass deine Freude nie aufhört, hat er dich so erschaffen, dass du ultimatives Glücklichsein nur bei ihm bekommst.

Er allein ist die Quelle, die mit lebendiger Lebensfreude sprudelt, die niemals versiegt, unter die du dich stellen kannst und die ewiglich unendlich viel Freude spendet. Oder, wenn du ein Zitat aus der Bibel willst: »Du, Herr, tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich« (Psalm 16, 11).

Damit du erreichst, wozu Gott dich so wunderbar erschaffen hat, nämlich ganze Freude an ihm zu finden, haben wir diese Webseite erstellt, die dir helfen soll, die ersten Schritte zu gehen, Gott kennenzulernen. Am Anfang findest du jeweils eine moderne Übersetzung eines kurzen Abschnittes der Bibel und danach folgen einige Erklärungen.

Du musst nicht alles auf einmal lesen. Nimm dir Zeit, denke darüber nach und fange an, mit Gott über das, was du liest, zu reden. Wenn du Fragen hast, helfen wir dir gerne weiter. Du kannst dich bei uns melden.

Zum Abschluss doch noch ein ernstes Wort. Obwohl es bei Gott Freude gibt wie bei keinem anderen, ist Gott keine Witzfigur, bei der es nur um gute Unterhaltung geht. Er ist immer noch der Herrscher der Welt und der gerechte Richter aller Menschen. Dass wir ihn nicht kennen, liegt nicht an ihm. Wir haben es versaut und uns nicht um ihn gekümmert, obwohl unser Schöpfer es eigentlich verdient, unsere erste Priorität zu sein. Wenn wir nicht wichtig nehmen, was wirklich wichtig ist, wenn wir nicht ehren, was über allem ehrenswert ist, Gott selbst, dann steht dies unter der gerechten Strafe dessen, vor dem alle Menschen Rechenschaft über ihr Leben ablegen müssen. Machen wir uns nichts vor: auch du hast vor Gott moralisch versagt und brauchst dringend Vergebung vor ihm. Aber die kannst du beim Kennenlernen Gottes von ihm bekommen.

Wir wünschen dir, dass du ewige Freude bei Gott findest!

 
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